In Antwort auf Geert Wilders Antikoranfilm „Fitna“ sind mehrere Filme entstanden, die mit den selben Mitteln, die der Rechtspopulist gegen den Islam verwandt hat, die Bibel als gewaltbefürwortende Schrift darstellen. Doch ihr Ziel ist es nicht, Hass gegen das Christentum zu schüren, sondern die Manipulation von „Fitna“ zu entlarven.
Niederlande
Wilders ganz subtil
Angesichts von Wilders bisheriger Aussagen zum Islam ist sein korankritischer Film „Fitna“, den er nun im Internet veröffentlicht hat, geradezu subtil ausgefallen. Trotzdem bewegt sich der 15-minütige Streifen an der Grenze des gesetzlich Zulässigen und weit jenseits jeder politischen Vernunft.
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Wilders erforscht Grenzen des Rechts
Der Rechtspopulist Geert Wilders plant einen Film über den Islam und die Niederlande bereiten sich auf Anschläge vor. Während die Regierung ihn zur Verantwortung mahnt, beruft er sich selbst auf die Meinungsfreiheit. Ob diese jedoch seine Aussagen deckt, erscheint einigermaßen fraglich.
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Die Stimmen der Kritik sind weiblich
Von muslimischen Extremisten mit dem Tode bedroht, zur Aufgabe ihres Berufs gezwungen und zum Verlassen des Landes genötigt – Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek, Seyran Ates und Mina Ahadi haben ihre Kritik am Islam teuer bezahlt. Doch bei allem Respekt an ihrem mutigen Einsatz gibt es auch berechtige Kritik an ihren oft polemischen und pauschalisierenden Aussagen.
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